Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz
Sieglindestraße 4
12159 Berlin
Telefon: +49 30 852 4953
Fax: +49 30 852 9743
E-Mail: erna-graff-stiftung@t-online.de
Internet: http://erna-graff-stiftung.de

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Die Verhandlung am Amtsgericht Buxtehude (siehe unten) wurde abgesagt, weil die Angeklagten die Strafbefehle akzeptiert haben.
„Damit ist jetzt endlich klar, dass Schächten in Deutschland verboten ist“, so RA Hans-Georg Kluge, der Anwalt der Anzeige- Erstatterinnen und Stell. Vorstandsvorsitzende der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz. Enttäuschend sei allerdings laut RA Kluge, dass der Kreisveterinärin nicht nachgewiesen werden konnte, dass sie von den Vorgängen im Schlachtbetrieb gewusst habe.
Der Fall hat inzwischen ein breites Medienecho gefunden.
Dabei hat unsere Pressekonferenz dazu geführt, dass die Diskussion um das Wissen der Amtsveterinärin von den Vorfällen wieder entflammt ist. Erwähnt seien hier besonders die beiden ausführlichen Beiträge im Hamburger Abendblatt.
5.12.2011
7.12.2011
Aktuell:
30.11.2011 - Expertenanhörung im Landtag von Nordrhein-Westfalen zur Einführung des
Verbandsklagerechts.
Die Stellungnamen unserer beiden, ebenfalls geladenen Vorstandsmitglieder erhalten Sie hier:
Wissen ist Tierschutz
Diesem Motto hat sich die Erna-Graff-Stiftung mit ihren
Projekten seit mehreren Jahren verschrieben und bietet mit dem umfangreichen
Schulprojekt
„Walk the
dog! – Das Schulprojekt zu Mensch und Tier“ Unterrichtsmaterial
zum Tierschutz in verschiedenen Sprachen an.
Künftig möchte die Stiftung getreu dem obigen Motto auch
Journalisten und Interessierten Informationen rund um aktuelle
tierschutzrelevante Ereignisse anbieten.
Umfangreiche Medien und Interviewpartner bieten wir Ihnen weiter unten auf dieser Seite an.
Aktuell möchten wir hinweisen auf das:
Amtsgericht Buxtehude verhandelt am 5.12.2011 gegen Fleischermeister
Die Schafe winden sich, zittern, schlagen mit den Beinen aus, leiden während
des Ausblutens bis zu einer Minute, bevor sie verenden. Währenddessen wird das
nächste Tier zum „Schächten“, dem rituellen Schlachten ohne Betäubung, in den
Schlachtraum geschleift.
Ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung zum Schlachten ohne Betäubung,
trotzdem aber im Massenbetrieb sollen in einem Schlachtbetrieb im Landkreis
Stade Schafe auf diese Weise getötet worden sein. Ein Schlachtvorgang, von dem
wissenschaftlich erwiesen ist, „dass es bei dem überwiegenden Teil betäubungslos
geschlachteter Tiere zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt.“[1]

(c) Die Tierfreunde e.V.
Oben beschriebene Szenen aus einem Video des Vereins Die Tierfreunde e.V. liegen dem Amtsgericht Buxtehude am 5. Dezember 2011, um 12 Uhr als Beweismittel vor, wenn das Strafverfahren gegen den Inhaber des Schlacht-betriebs beginnt. Das Schlachten von Tieren ohne Betäubung ist in Deutschland verboten (§ 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG).
Die zuständige Kreisveterinärin soll von den Vorgängen im
Schlachtbetrieb gewusst haben, ohne diesen zu schließen. So wurde „unter den
Augen der Behörde schwarz weiter geschlachtet und das in einem gewerblich
erheblichen Umfang“, heißt es in der Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft geht
aber insoweit davon aus, dass ein solches wissentliches Wegschauen der
Amtstierärztin nicht nachgewiesen werden könne. Sie wurde deshalb nicht mit
angeklagt.
Dem Strafverfahren kommt besondere Bedeutung zu, da es das erste in Deutschland
zum „Schächten“ ist. Es beruht auf einer Anzeige des Stellvertretenden Vorsitzenden der
Erna-Graff-Stiftung, Herrn RA Hans-Georg
Kluge (siehe unten), die dieser im Auftrag zweier Tierschützerinnen aus
Stade erstattet hat. Die Bundestierärztekammer äußerte sich im Jahre 2008 zum
betäubungslosen Schlachten mit folgenden Worten: „Es liegt ein klarer Fall
von Tierquälerei vor.“
„Report Mainz“ berichtete im Jahre 2008 umfangreich über den oben genannten
Vorgang- siehe auch die Medieninformationen unten.
1] Vgl. das Gutachten„Tierschutz bei der betäubungslosen Schlachtung aus religiösen Gründen“ , von
Wenzlawowicz/von Holleben, bsi Schwarzenbek 2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Erna-Graff-Stiftung,
Vorstands- und Beiratsmitglieder der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz haben
sich darauf verständigt, der Stiftung ein neues Gesicht zu verleihen und die
Stiftungsgremien teilweise neu zu besetzen.
Als neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden konnten wir Herrn RA Dr. Eisenhart von
Loeper gewinnen. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Herr RA Hans-Georg
Kluge. Weiterhin und unverändert im Vorstand ist die Fachtierärztin für
Tierschutz Frau Diana Plange.
Umfangreichere Informationen zu den Vorstands- und Beiratsmitgliedern finden
Sie hier.
Die laufenden nationalen und internationalen Projekte zum
Tierschutzunterricht werden von den Veränderungen nicht berührt.
Der Vorstand
Dr. Eisenhart von Loeper
Hans-Georg Kluge
Diana
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Gemeinsam mit einer seitens der Europäischen Kommission eingesetzten Expertengruppe bereitet unsere Stiftung derzeit die erste Europäische Konferenz zur Tierschutzvermittlung - die „1st International Conference on Animal Welfare Education“ - vor, die am 1. und 2. Oktober dieses Jahres in Brüssel stattfinden wird.
Die Konferenz gilt bereits heute als Meilenstein im Bereich der Tierschutzvermittlung, und wir sind froh und auch ein wenig stolz, von derart prominenter Stelle um Unterstützung gebeten worden zu sein.
Soeben erschienen ist unser gemeinsam mit dem Berliner Zeichner Roland Brückner erstelltes Walk-the-dog-Sonderheft zum Thema "Nutztiere". Herr Brückner ist in Berlin mit seinen Geschichten vom "Mumpelmonster" schon lange kein Geheimtipp mehr.

Sie können natürlich gerne und jederzeit gegen einen frankierten und adressierten Rückumschlag (1.45 Euro an Erna Graff Stiftung - Sieglindestraße 4, 12159 Berlin) ein kostenloses Exemplar des Heftes bei uns anfordern. Wer jetzt bereits einen Blick hineinwerfen möchte - hier können Sie das

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Die Verbraucher, Landwirte, Tierhalter und Tierschützer von Morgen sind es, um die es der Erna-Graff-Stiftung geht: Das sind jene zehntausende Kinder, die die Stiftung über ihr Lehrmaterial erreicht.
Gerne als simpler Spruch belächelt, sind sich Eltern und Lehrer dennoch einig: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans oft nur schwer“. Erstaunliche Kontinuitäten im Verhalten von jungen Menschen, die über Jahre beobachtet wurden, belegen dies. Nachhaltige positive Veränderungen im Umgang mit Tieren – wie auch im Sozialverhalten - lassen sich demnach nur erzielen, wenn es gelingt, unseren Kindern den Wert eines Tieres ans Herz zu legen, ihnen Kenntnisse über die Bedürfnisse der Tiere, aber auch eine maßvolle Nutzung zu vermitteln
Neben der Erna-Graff-Stiftung, die als Initiator der Plattform walk-the-dog.eu fungiert und diese wissenschaftlich und redaktionell betreut, werden zunehmend auch europäische Partnerorganisationen ausgewählte Unterrichtsmaterialien auf Walk the dog! platzieren.