Sehr geehrte Besucher unserer Website,
liebe Freunde der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz,

wir freuen uns, Ihnen in Kürze unsere neue Internetpräsenz vorstellen zu dürfen. Bitte verzeihen Sie, dass an dieser Stelle derzeit keine Aktualisierungen stattfinden. In wenigen Tagen sind wir "im neuen Look" wieder online.

Herzliche Grüße
Ihre Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz





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Erstes Strafverfahren zum Schächten

Die Verhandlung am Amtsgericht Buxtehude (siehe unten) wurde abgesagt, weil die Angeklagten die Strafbefehle akzeptiert haben.

„Damit ist jetzt endlich klar, dass Schächten in Deutschland verboten ist“, so RA Hans-Georg Kluge, der Anwalt der Anzeige- Erstatterinnen und Stell. Vorstandsvorsitzende der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz. Enttäuschend sei allerdings laut RA Kluge, dass der Kreisveterinärin nicht nachgewiesen werden konnte, dass sie von den Vorgängen im Schlachtbetrieb gewusst habe.

Der Fall hat inzwischen ein breites Medienecho gefunden.
Dabei hat unsere Pressekonferenz dazu geführt, dass die Diskussion um das Wissen der Amtsveterinärin von den Vorfällen wieder entflammt ist. Erwähnt seien hier besonders die beiden ausführlichen Beiträge im Hamburger Abendblatt.

5.12.2011
7.12.2011


Aktuell:

30.11.2011 - Expertenanhörung
im Landtag von Nordrhein-Westfalen zur Einführung des Verbandsklagerechts.

Die Stellungnamen unserer beiden, ebenfalls geladenen Vorstandsmitglieder erhalten Sie hier:

  • Die Stellungname unseres Vorstandsvorsitzenden RA Dr. Eisenhart von Loeper
  • Die Stellungname unseres Stell. Vorstandsvorsitzenden RA Hans-Georg Kluge.


Wissen ist Tierschutz

Diesem Motto hat sich die Erna-Graff-Stiftung mit ihren Projekten seit mehreren Jahren verschrieben und bietet mit dem umfangreichen Schulprojekt
Walk the dog! – Das Schulprojekt zu Mensch und Tier“ Unterrichtsmaterial zum Tierschutz in verschiedenen Sprachen an.

Künftig möchte die Stiftung getreu dem obigen Motto auch Journalisten und Interessierten Informationen rund um aktuelle tierschutzrelevante Ereignisse anbieten.
Umfangreiche Medien und Interviewpartner bieten wir Ihnen weiter unten auf dieser Seite an.
Aktuell möchten wir hinweisen auf das:

Erstes Strafverfahren zum Schächten

Amtsgericht Buxtehude verhandelt am 5.12.2011 gegen Fleischermeister


Die Schafe winden sich, zittern, schlagen mit den Beinen aus, leiden während des Ausblutens bis zu einer Minute, bevor sie verenden. Währenddessen wird das nächste Tier zum „Schächten“, dem rituellen Schlachten ohne Betäubung, in den Schlachtraum geschleift.
Ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung zum Schlachten ohne Betäubung, trotzdem aber im Massenbetrieb sollen in einem Schlachtbetrieb im Landkreis Stade Schafe auf diese Weise getötet worden sein. Ein Schlachtvorgang, von dem wissenschaftlich erwiesen ist, dass es bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt.[1]

(c) Die Tierfreunde e.V.

Oben beschriebene Szenen aus einem Video des Vereins Die Tierfreunde e.V. liegen dem Amtsgericht Buxtehude am 5. Dezember 2011, um 12 Uhr als Beweismittel vor, wenn das Strafverfahren gegen den Inhaber des Schlacht-betriebs beginnt. Das Schlachten von Tieren ohne Betäubung ist in Deutschland verboten (§ 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG).

Die zuständige Kreisveterinärin soll von den Vorgängen im Schlachtbetrieb gewusst haben, ohne diesen zu schließen. So wurde „unter den Augen der Behörde schwarz weiter geschlachtet und das in einem gewerblich erheblichen Umfang“, heißt es in der Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft geht aber insoweit davon aus, dass ein solches wissentliches Wegschauen der Amtstierärztin nicht nachgewiesen werden könne. Sie wurde deshalb nicht mit angeklagt.
Dem Strafverfahren kommt besondere Bedeutung zu, da es das erste in Deutschland zum „Schächten“ ist. Es beruht auf einer Anzeige des Stellvertretenden Vorsitzenden der Erna-Graff-Stiftung, Herrn RA Hans-Georg Kluge (siehe unten), die dieser im Auftrag zweier Tierschützerinnen aus Stade erstattet hat. Die Bundestierärztekammer äußerte sich im Jahre 2008 zum betäubungslosen Schlachten mit folgenden Worten: „Es liegt ein klarer Fall von Tierquälerei vor.“
Report Mainz“ berichtete im Jahre 2008 umfangreich über den oben genannten Vorgang- siehe auch die Medieninformationen unten.


1] Vgl. das Gutachten„Tierschutz bei der betäubungslosen Schlachtung aus religiösen Gründen“ , von Wenzlawowicz/von Holleben, bsi Schwarzenbek 2007


Medieninformationen / Interviewpartner

  • Die umfangreiche Strafanzeige mit einer Darstellung der juristischen Gesamtsituation hinsichtlich des Schächtens sowie vielfältige Hinweise auf wissenschaftliche Gutachten.
  • Das oben genannte Video des Vereins Die Tierfreunde e.V. 
  • Die Sendung „Report Mainzvom 07.07.2008, 21.45 Uhr

Kontaktieren Sie uns gerne für Interviews mit u.a.:
  • RA Hans-Georg Kluge (Anwalt der Klägerinnen, Rechtsanwalt Kluge hat am 26.2.2007 im Auftrag des von ihm vertretenen Lahn-Dill-Kreises das Revisionsverfahren zum Schächten vor dem Bundesverwaltungsgericht geführt. Herr Kluge ist Stellvertretender Vorsitzender der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz, Siehe auch FAZ vom 09.11.2011: „Der Tod, der in den Regelbüchern steht“)
  • Jürgen Foß, 1. Vorsitzender von Die Tierfreunde e.V., der das Video-Beweismaterial aufgenommen hat.
  • Weitere Zeugen, die belegen können, dass der aktuell verhandelte Vorgang kein Einzelfall ist und dies darüber hinaus dem zuständigen Veterinäramt bekannt war.


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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Erna-Graff-Stiftung,

Vorstands- und Beiratsmitglieder der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz haben sich darauf verständigt, der Stiftung ein neues Gesicht zu verleihen und die Stiftungsgremien teilweise neu zu besetzen.

Als neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden konnten wir Herrn RA Dr. Eisenhart von Loeper gewinnen. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Herr RA Hans-Georg Kluge. Weiterhin und unverändert im Vorstand ist die Fachtierärztin für Tierschutz Frau Diana Plange.

Umfangreichere Informationen zu den Vorstands- und Beiratsmitgliedern finden Sie hier.

Die laufenden nationalen und internationalen Projekte zum
Tierschutzunterricht werden von den Veränderungen nicht berührt.

Der Vorstand freut sich auf seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Stiftung und eine sicher gute und kreative Zusammenarbeit mit allen Partnern und Freunden der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz.


Der Vorstand

Dr. Eisenhart von Loeper
Hans-Georg Kluge
Diana


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1st International Conference on Animal Welfare Education

Gemeinsam mit einer seitens der Europäischen Kommission eingesetzten Expertengruppe bereitet unsere Stiftung derzeit die erste Europäische Konferenz zur Tierschutzvermittlung - die „1st International Conference on Animal Welfare Education“ - vor, die am 1. und 2. Oktober dieses Jahres in Brüssel stattfinden wird.
Die Konferenz gilt bereits heute als Meilenstein im Bereich der Tierschutzvermittlung, und wir sind froh und auch ein wenig stolz, von derart prominenter Stelle um Unterstützung gebeten worden zu sein.



Liebe Freunde unseres Schulprojekts "Walk the dog!"


Soeben erschienen ist unser gemeinsam mit dem Berliner Zeichner Roland Brückner erstelltes Walk-the-dog-Sonderheft zum Thema "Nutztiere". Herr Brückner ist in Berlin mit seinen Geschichten vom "Mumpelmonster" schon lange kein Geheimtipp mehr.



J

etzt haben wir gemeinsam in bisher nicht dagewesener Weise das Thema "Nutztiere" für ihren "Unterricht zu Mensch und Tier" aufbereitet. Freuen Sie sich auf viele Sachinformationen, Aufgaben und natürlich die spannende Geschichte mit dem "Mumpelmonster".

Sie können natürlich gerne und jederzeit gegen einen frankierten und adressierten Rückumschlag (1.45 Euro an Erna Graff Stiftung - Sieglindestraße 4, 12159 Berlin) ein kostenloses Exemplar des Heftes bei uns anfordern. Wer jetzt bereits einen Blick hineinwerfen möchte - hier können Sie das

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Tiere auf dem Stundenplan? Na, klar!

Die Verbraucher, Landwirte, Tierhalter und Tierschützer von Morgen sind es, um die es der Erna-Graff-Stiftung geht: Das sind jene zehntausende Kinder, die die Stiftung über ihr Lehrmaterial erreicht.


Gerne als simpler Spruch belächelt, sind sich Eltern und Lehrer dennoch einig: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans oft nur schwer“. Erstaunliche Kontinuitäten im Verhalten von jungen Menschen, die über Jahre beobachtet wurden, belegen dies. Nachhaltige positive Veränderungen im Umgang mit Tieren – wie auch im Sozialverhalten - lassen sich demnach nur erzielen, wenn es gelingt, unseren Kindern den Wert eines Tieres ans Herz zu legen, ihnen Kenntnisse über die Bedürfnisse der Tiere, aber auch eine maßvolle Nutzung zu vermitteln

Neben der Erna-Graff-Stiftung, die als Initiator der Plattform walk-the-dog.eu fungiert und diese wissenschaftlich und redaktionell betreut, werden zunehmend auch europäische Partnerorganisationen ausgewählte Unterrichtsmaterialien auf Walk the dog! platzieren.