Ehemalige Projekte
Ausgewählte Großprojekte / Gründungen
Gründung und Anschubfinanzierung des „Beratungs- und Schulungsinstituts für schonenden Umgang mit Zucht- und Schlachttieren (bsi)“ in Schwarzenbek (Schleswig Holstein) mit der Zielsetzung, den Tierschutz in der Nutztierhaltung, beim Transport und auf dem Schlachthof zu verbessern. (1993-1998) – Kontakt: bsi, Postfach 14 69, 21487 Schwarzenbek, Tel. (0 41 51) 70 17, Fax 89 40 46, Email : info@bsi-schwarzenbek.de
- Errichtung eines Labors zur Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen in der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes in Neubiberg bei München. (1986)
- Forschungsschwerpunkt: § 11b TSCHG (Qualzuchtverbot). Seit dem Jahr 2002 wird das von der Erna-Graff-Stiftung vorbereitete Projekt „Tierschutz, Leistung und Gesundheit“ von der tierärztlichen Fakultät der FU Berlin umgesetzt. Das von Prof. Dr. Holger Martens geleitete Projekt besteht aus drei Teilen, von denen einer – „Leistung und Tierschutzethik“ - von der Erna-Graff-Stiftung betreut wurde. In Zusammenarbeit mit weiteren Europäischen Fachleuten bemühen wir uns darum, vernünftige und vermittelbare Standards für künftige Zuchtziele bei landwirtschaftlich genutzten Tieren zu entwickeln, damit die „Hochleistung“ liefernden Tiere dies wieder ohne das zuletzt enorm angestiegene Krankheitsrisiko tun. Das Projekt läuft bis zum Jahr 2009.
Ausgewählte Einzelförderungen
Das moralisch und wissenschaftspolitisch brisante Thema Tierrechte zum Gegenstand einer eigenen Vorlesungsreihe zu machen, bedarf einer gewissen Courage. Die Mitglieder der Akademischen Arbeitsgemeinschaft Tierrechte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg haben eine solche bewiesen und so kompetente Fachleute/WissenschaftlerInnen wie Prof. Dr. Tom Regan (USA), Prof. Peter S. Wenz (USA), Dr. Eisenhart von Loeper (D), Prof. Dr. Hanno Würbel (D), Dr. Antoine F. Goetschel (CH) sowie unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jörg Luy gewinnen können, um die noch junge Philosophie der Tierrechte in einer breiteren Öffentlichkeit zu diskutieren.
Weitere Infos finden Sie unter: www.vorlesungen-tierrechte.de
Während der "Erna-Graff-Sessions" auf dem „5. Weltkongress zu Alternativmethoden zum Tierversuch“ im August 2005 in Berlin wurden tierversuchsfreie Lehrmethoden für Mediziner, Veterinäre und Biologen vorgestellt und deren Umgang erprobt. (2005)
- Initiierung und Förderung der Fachtagung „Tierschutz bei der rituellen Schlachtung“ an der FU Berlin– Ziel: Die rechtliche Grauzone beim Schächten zum Wohl der Tiere zu schließen und Alternativen zu der dort nicht selten betäubungslosen Schlachtung aufzuzeigen. Die Tagungsergebnisse unterstützten u.a. die Bundesratsinitiative des Landes Hessen zur Änderung des „Schächtparagraphen“. Download des Tagungsbandes hier. (PDF / 2,9 MB) – (2005)
Wir freuen uns sehr über das große Interesse an dem Tagungsband zur rituellen Schlachtung, auf den vielfach zugegriffen wird. Über eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit freuen wir uns aber natürlich auch.
- Förderung der Ringvorlesung zu Fragen des „moralischen, rechtlichen und kognitiven Status der Tiere“ an der Heinrich-Heine-Universität – (2005)
- Unterstützung des Projekts „In-vitro-Screening vaskulärer Stammzellen“ als Alternativmethode zum Tiermodell der FU Berlin, (Prof. Dr. Plendl, 2004)
- Forschungsförderung: „Pneumonien bei Schlachtschweinen und ihr Einfluss auf den Betäubungseffekt in der CO2 Betäubung“ – (Prof. Fries, 2003)
- Finanzielle Unterstützung der tierärztlichen Fortbildung „Greifvogelseminar“, (Dr. Krone, 2003)
- Förderung des Archivs für „Ethik im Tier-, Natur- und Umweltschutz“ der Badischen Landesbibliothek – (Prof. Teutsch, 2003)
- Finanzielle Unterstützung des Projekts "Evaluation verschiedener Legehennenrassen in bezug auf die Erfordernisse ökologischer Haltungsformen", welches wichtige Impulse für den Tierschutz in der Tierzüchtung geliefert hat. (Ökoring Schleswig-Holstein, 1999-2001)
- Eigenes Projekt „Tierschutz als Unterrichtsfach an 40 Berliner Schulen" mit dem Ziel, jungen Menschen die Grundlagen des Tierschutzes und Wissen über den tierschutzgerechten Umgang mit Tieren zu vermitteln. Fachliche Unterstützung und Übernahme des Gehalts der Tierschutzlehrerin. (1996-1998)
- Finanzielle Unterstützung der Universitäts-Hautklinik Würzburg bei einem Forschungsprojekt zur Verringerung der Zahl von Tierversuchen beim Test von Arzneimitteln. (Dr. P. Friedl, 2000)
- Finanzielle Unterstützung eines Forschungsprojekts zur Effektivitätsermittlung der Kohlendioxid-Betäubung von Schlachttieren. (bsi, 1999)
- Druckkostenübernahme der Broschüre „Das Tier im Recht? Möglichkeiten zur effektiven Nutzung von Tierschutzrechten." (B. Philipp und M. Zschiesche, 1999) - über unsere Geschäftsstelle zu beziehen.
- Unterstützung einer Studie zur Erfassung des aktuellen Standes des sogenannten „Tierverbrauchs" und bereits eingesetzter Alternativmethoden zum Tierversuch. (SATIS, 1996)
- Förderung eines Forschungsvorhabens zur Entwicklung eines Alternativmodells für die pharmakologische und toxikologische Testung herzaktiver Medikamente. (Prof. Dr. Hescheler, 1994)
- Informationsblätter über die tierschutzgerechte Haltung verschiedener Heimtiere, von Hund und Katze über diverse Terrarien- und Aquarientiere bis zu verschiedenen Vogelarten (Druckkostenübernahme, 1994)
- Förderung der Entwicklung einer Alternativmethode zu Tierversuchen durch die Gewinnung von Antikörpern aus den Dottern von Hühnereiern. (Dr. Schade, 1993)
- Finanzielle Unterstützung der Entwicklung eines Bioreaktors zur Herstellung von Leberzellkulturen mit dem Ziel, Medikamentenwirkungen zu überprüfen und damit Tierversuche zu ersetzen. (Dr. Koebe, 1990)
- Erstellung eines Nachschlagewerks für Juristen, Tierärzte und weitere Sachverständige mit dem Titel „Untersuchung des Begriffs „Erhebliche Schmerzen und Leiden" in § 17 Tierschutzgesetz anhand der Rechtsprechung von 1972 bis 1984". (Eva Lieberknecht, 1989 )