Hilfe für gelähmte Straßenhündin aus Rumänien

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Mischlingshündin Jana braucht Hilfe

Jana war ein Straßenhund von vielen in Rumänien. Tierschützer fanden sie mit einem durch Misshandlungen gebrochenen Rückgrat, ließen sie operieren und brachten sie dann nach Deutschland, wo sie zunächst Unterschlupf im Tierheim Neu Plötzin fand. Als das Heim 2013 schließen musste, nahm sich Herr Hanke, einer der dort ehrenamtlich tätigen Helfer, der Mischlingshündin an und nahm sie zusammen mit 4 weiteren Tierheimhunden zu sich nach Hause. Da Jana wegen ihrer Lähmung besondere Pflege braucht und er sich zusehens mit den Kosten überfordert sah, sprang die ERNA-GRAFF-Stiftung für Tierschutz im Herbst 2015 helfend ein.

Bei unserem Besuch gibt die 3-jährige Jana ein trauriges Bild ab. Wegen der gelähmten Hinterbeine kann sich die Hündin nur rutschend vorwärts bewegen. Dabei scheuert sie sich immer wieder ihre Pfoten auf. Auch ihren Urin- und Kotabsatz kann Jana durch die Lähmung nur eingeschränkt kontrollieren. Bei einer ersten Untersuchung gab ein Tierarzt nur eine vorsichtige Prognose. Aufgrund einer nicht optimalen Erstversorgung ihrer Verletzungen ist ihr Bruch leider in einer ungünstigen Stellung zusammen gewachsen.

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Die Röntgenaufnahme zeigt Janas in Rumänien operierte Wirbelsäule

Um den gesundheitlichen Zustand von Jana zu verbessern, hat Herr Hanke ihr bereits einige Stunden Physiotherapie ermöglicht, um das Restpotential an motorischen und sensorischen Fähigkeiten zu stärken. Aus Kostengründen fand die Physiotherapie aber nur alle 2 Wochen statt. Die ERNA-GRAFF-Stiftung entschied sich daher, der Hündin weitere Stunden bei der Physiotherapie zu ermöglichen. Da Jana Stellreflexe in den Hinterpfoten aufweist und ihren Urinabsatz wenigstens phasenweise kontrollieren kann, besteht die Hoffnung, dass sich Janas Zustand mit entsprechenden Maßnahmen wieder verbessert werden kann. Im Rahmen einer neurologischen Abklärung inklusive MRT und CT soll nun endgültig geklärt werden, ob es eine reelle Chance gibt, damit sich Janas Lebensqualität steigert. Zudem muss geklärt werden, ob ihre Situation durch eine erneute Operation verbessert werden kann. Bis dahin muss Jana in einem Wagen laufen, um ihr eine bessere Beweglichkeit zu gewährleisten und ihre Pfoten zu schonen.

Um die für Jana so lebensentscheidenen Untersuchungen und ihre Nachversorgung zu gewährleisten, sind wir auf ihre Unterstützung angewiesen.

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