Junge Taube am Berliner Alexanderplatz gerettet

Die kleine Taube ist nun in Sicherheit

Ein Hilferuf erreichte uns im Stiftungsbüro: ein kleiner Vogel mit Flaum auf dem Kopf sitzt hilflos am Alexanderplatz. Sofort machte sich eine unsere Mitarbeiterinnen auf den Weg und fand ein Taubenküken. Das Tier wird nun von uns aufgepäppelt.

 

Ein aufmerksamer Passant hat sie gefunden

Der junge Mann, der uns die Taube gemeldet hatte, blieb fast eine halbe Stunde bei dem Tier, bis wir es in unsere Obhut nehmen konnten. Fassungslos erzählte er uns, dass vorbei gehende Passanten dazu rieten, einfach auf das Tier drauf zu treten, dann hätte sich das Problem schon von selbst erledigt. Bei soviel Empathielosigkeit sind wir umso froher, dass die kleine Taube in all dem Gewusel am Alexanderplatz auf einen tierlieben Menschen getroffen ist, der alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um die Taube zu retten.

Stadttauben sind auf den Menschen angewiesen

Am gelben Flaum erkennt man: die Taube ist noch ein Baby

Die circa drei Wochen alte Taube war vermutlich zu früh aus dem Nest gefallen. Ohne ihre Eltern wäre sie hilflos gewesen, denn noch kann das Küken nicht selbständig fressen und Elterntiere füttern ihre Taubenkinder nicht mehr, wenn sie erst einmal am Boden hocken. Da Stadttauben keine Wild- sondern verwilderte Haustiere sind, sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen. Mehr dazu können Sie auch in unserem Artikel „Die Stadttaube ist kein Wildvogel“ lesen.

Das magere Tier wird nun entsprechend gepäppelt und gegen Parasiten behandelt.

Damit wir weiterhin Tieren in Not helfen können, würden wir uns über Ihre Unterstützung freuen.

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