Klaus Wowereit hält das Hundeverbot am Schlachtensee für lächerlich

„Der Streit wird künstlich hochgezogen.“

Klaus WowereitZum Hundeverbot am Schlachtensee hat sich nun Klaus Wowereit im Spreeradio geäußert. Der bis Ende letzten Jahres regierende Bürgermeister in Berlin appelliert an den Bezirk die „Kirche im Dorf zu lassen“ und den Streit nicht weiter künstlich hochzuziehen.

Das aktuelle Hundeverbot hat tiefe Gräben zwischen den Menschen geschaffen. Das Ziel, den Erholungs- und Entspannungsfaktor am Schlachtensee zu erhöhen wurde verfehlt. Viele Hundehalter trauen sich kaum noch an den See. Es häufen sich die Meldungen, dass Mensch und Hund beschimpft und bedroht werden.

Hier der Wortlaut von Klaus Wowereit:

„Haben wir eigentlich keine anderen Sorgen? Also bislang ging es auch und man hat sich vertragen. Da, wo man sich nicht vertragen hat, muss man einschreiten.

Ich halte das so langsam für lächerlich. Dieser Streit, der so künstlich hochgezogen worden ist!

Es geht auch miteinander! Deshalb mein Appell, wirklich auch die Kirche im Dorf zu lassen. Wir müssen nicht alles regulieren. „

Mehr zum Thema: Rechtsbruch des Bezirks – Hundeverbot am Schlachtensee

Quelle: 105.5 Spreeradio – Wowereits Woche

Bildquelle: Pressefotos Klaus Wowereit

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