Erna-Graff-Stiftung

Schlachtensee für Mensch und Hund

Gemeinsam für ein tolerantes Miteinander am Schlachtensee.

Baden 9.06Die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz setzt sich gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Berliner Schnauzen“ für ein tolerantes Zusammenleben am Schlachtensee ein. Das dort seit 15. Mai geltende Hundeverbot halten wir für rechtswidrig. Auch nach mehrmaliger Anfrage durch die von uns beauftragte Anwaltskanzlei, konnten uns keine sinnvollen Gründe für das Verbot genannt werden. Die Wasserqualität im Schlachtensee ist seit Jahren sehr gut. Dem Ordnungsamt Steglitz-Zehlendorf sind kaum Beschwerden über Hunde am See bekannt.

Neben fehlender Grundlage hetzt das Verbot die Menschen am See gegeneinander auf. So gab es zahlreiche Berichte über Beleidigungen bis hin zu Handgreiflichkeiten gegenüber Mensch und Hund.

Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Hunde positive Auswirkungen auf die physische und psychische Verfassung ihrer Halter haben. Dieser Grundlage folgend ist es unverständlich, warum der Bezirk die Tiere verbietet, statt ein Zusammenleben zu fördern.

Die fehlende Dialogfähigkeit des Bezirksamt und namentlich der Stadträtin Christa Markl-Vieto (Bündnis 90/Die Grünen), verhindert nach wie vor jede Möglichkeit auf einen Kompromiss. Wir fordern die Rücknahme des Verbotes am Schlachtensee um die Grundlage für offene Gespräche zu schaffen.

Auch am Grunewaldsee wird mittlerweile über ein Hundeverbot diskutiert. Wir werden es nicht hinnehmen, dass Hunde nach und nach aus dem Berliner Stadtleben ausgeschlossen werden. Um weiterhin im Sinne der Hunde für freie Ufer und freie Auslaufmöglichkeiten zu kämpfen, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Unser Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit sowie unsere juristischen Maßnahmen kosten Geld. Helfen Sie uns und der BI „Berliner Schnauzen“ mit einer Spende. Geben Sie als Verwendungszweck „Berliner Hunde“ an. Ihr Beitrag fließt dann direkt und ausschließlich in dieses Projekt.

 

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