Versprochen ist versprochen – Dankeschön für den tierlieben Fassadenkletterer

Max nach seiner Rettung

Im Tierschutz sieht man viel oft schlimme Dinge, die Menschen Tieren antun. Das macht es einem schwer, noch an das Gute im Menschen zu glauben. Doch dann trifft man wiederum ganz unerwartet auf Menschen, die völlig selbstlos helfen.

 

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Urkunde für Max

So jemand ist der Fassadenkletterer Max, der der Erna-Graff-Stiftung im vergangenen Jahr bei einem mehrstündigen Rettungseinsatz für eine kleine Amsel geholfen hatte. Das arme Tier musste dort fast 4 Tage kopfüber ausharren, ohne dass sich jemand um Hilfe gekümmert hätte.

Große Freude bei der Übergabe der Schallplatte

Wir berichteten über die dramatische Rettungsaktion für die Amsel, die wir nach ihrem Retter Max benannt hatten. Für seinen heldenhaften Einsatz wollte Max zu unserem Erstaunen keine Bezahlung machen, ihm ging es einzig darum, dem Tier zu helfen. Er habe früher selber Vögel gerettet und aufgepäppelt mit seinem Vater, erzählt er uns. Und nun möchte er dieses Engagement an seine Kinder weitergeben. Gerührt von soviel Tierliebe, wollte wir uns dennoch für seinen Einsatz erkenntlich zeigen, denn ohne einen Fassadenkletterer hätte die Amsel in dem Taubennetz verenden müssen. Kletterer Max verriet uns, dass er sich die neuste Schallplatte seiner Lieblingsband wünschen würde – einen Wunsch, den wir ihn gerne erfüllen wollten. Kurz vor Weihnachten trafen wir uns daher mit ihm, um ihm die Schallplatte als Dankeschön für seinen Rettungseinsatz zu geben. Zudem überreichten wir ihm als Anerkennung eine Urkunde für seinen Verdienst als tierischer Held.

Kommentare

Markus Witzler schreibt () :

Es ist schön, wenn sich (auch) junge Menschen dem Tierschutz verschreiben. JEDER kann etwas tun, wie gering es auch scheinen mag. Wenn alle etwas tun würden, müßten nicht so w e n i g e so v i e l tun. Beispiel: wenn die Menschen nur jeden zweiten Tag tierische Produkte zu sich nähmen, wäre das Problem der industriellen Tierhaltung bzw. Massentierhaltung bereits zu 50% gelöst. Klingt das wie eine Utopie? Wenn ja, dann aber wie eine solche, die mit sehr wenig Aufwand eines jedes Einzelnen zu erreichen wäre. Ich lebe vegan u n d bin im Tierschutz aktiv. VG, M. Witzler

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