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Schockierende Reportage offenbart: 13 Millionen Schweine sterben jährlich noch während der Mast

Die Reportage „Arme Sau“ von Report Mainz legte erschreckende Zahlen offen: 13,6 Millionen Schweine in Deutschland überleben pro Jahr die Mast nicht bzw. müssen vorher notgetötet werden. Das sind rund ein Fünftel aller Schweine, die in Deutschland geboren werden.
 
Eine stichprobenartige Untersuchung in diversen  Tierkörperbeseitigungsanlagen mehrerer Bundesländer  durch  eine Professorin der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover belegt außerdem, dass viele der Tiere vor ihrem Tod langanhaltenden Schmerzen und Leiden ausgesetzt waren. Ein Ortsbesuch in einer Tierkörperbeseitigungsanlage bestätigt diese Angaben. Auch wenn es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, untersucht hier ein Amtsveterinär die eingelieferten Rinder stichprobenartig auf tierschutzrelevante Befunde  und wird regelmäßig fündig. Rinder werden hier häufiger seziert. Da Schweine aber in sehr hoher Anzahl in die Tierkörperbeseitigungsanlagen geliefert werden, können sie nicht individuell untersucht werden. Undercoveraufnahmen aus Schweinemastbetrieben, angefertigt von Tierschützern, dokumentieren  aber immer wieder, unter welch tierschutzwidrigen Bedingungen Schweine in Deutschland sehr häufig  gehalten werden.
Regelmäßig kommt es in Mastbetrieben auch zu sogenannten Nottötungen, wenn Tiere zu krank sind, um weiterzuleben. Die Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule Hannover hatte erwiesen, dass auch diese Nottötungen in hoher Zahl nicht tierschutzgerecht und fehlerhaft ausgeführt werden.
Tierschützer und Politiker wie Niedersachsen Ex-Landwirtschaftsminister Christian Meyer fordern daher das Einschreiten des Gesetzgebers. Dass Tierkörperbeseitigungsanlagen bisher nicht unter regelmäßiger veterinärmedizinische Aufsicht stehen, ist in Anbetracht der schockierenden Umstände nicht tragbar. Auch Landwirte müssten besser im Umgang mit kranken Tieren geschult werden, so die Empfehlung der Veterinärmedizinerin.
Das Fazit des Beitrages fällt eindeutig aus: die Aufnahmen von Tierschützern, die immer wieder schockierende Zustände in Mastbetrieben belegen, spiegeln keinesfalls nur Einzelfälle wider. Jährlich werden in Deutschland rund 60 Millionen Schweine geschlachtet. Weitere 13,6 Millionen Schweine sterben noch vor der Schlachtung und landen im Müll. Mehr als 1 Mio Tiere sind dabei lang anhaltenden Schmerzen und Leiden ausgeliefert. Strengere Kontrollen könnten helfen, diese Zustände zu verbessern. Aber nicht nur die Politik ist gefragt, sondern auch der Verbraucher. Die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz fordert daher den Fleischkonsum einzuschränken  und  fördert daher auch  die vegane Lebensweise indem  sie 2016 den weltweit ersten Lehrstuhl für vegane Ernährung gestiftet hat. Es ist uns ein Anliegen, die tierfeindliche Massentierhaltung durch Werbung für eine vegane Ernährung immer mehr zurückzudrängen.

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