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Eine ausgezeichnete Idee

Der 1. Schultag.

Alle sind ganz aufgeregt, Milo kommt in die Schule.

Aber was soll bloß in die Schultüte? Was soll in den Ranzen?

Etwas Gesundes? Etwas zum Naschen? Spielzeug? – Der Gedanke um den Inhalt der Schultüte und
des Ranzens bringen manche Eltern sicher an den Rand des Wahnsinns. Schließlich möchte jeder
seinem Kind einen unvergesslichen Tag bereiten. Aber was ist eigentlich mit dem Ranzen? Welche
Kriterien sollte er erfüllen?

Ein Ranzen sollte sicher und gut im Straßenverkehr zu erkennen sein. Zudem sollte er leicht und
ergonomisch geformt sein und auf jeden Fall Platz für die Brotdose und auch für die Trinkflasche
haben, aber alles in Allem bitte nicht aus Plastik! Oder etwa doch???

Eine aus Köln stammende Firma mit dem Namen „Fond of Bags‘“ hatte sozusagen „Eine
ausgezeichnete Idee“. Gegründet mit drei Mitarbeitern ist das Label mittlerweile mehrfach
ausgezeichnet:

– 2015 gewann es den German Design Adward

– 2017 den Deutschen Gründer Preis in der Katogorie „Aufsteiger“ und

– ist seit 2017 Träger der Gütesiegels der IGR e. V. (Initiaive Gesünder Arbeiten), sowie

– Mitglied der FAIR WEAR FOUNDATION.

Die drei Freunde Oliver, Sven-Oliver und Florian waren sich zwar einig die Welt nicht retten zu
können, aber es wenigstens zu versuchen.

Aber wie?

Indem sie Plastik sammeln!

Nicht auf Bahnhöfen oder vor Konzerten auf den Plätzen, nein, aus den Meeren unserer Erde
sammeln sie Plastikflaschen, um diese weiter zu verarbeiten.

Quelle: pixabay.com

Die gesammelten PET-Flaschen, werden zu sogenannten „Pellets“ auf eine einheitliche Größe
zerkleinert und damit ein gleichmäßiges Garn entstehen kann, werden die PET-Flaschen
eingeschmolzen. Nun kann daraus ein Faden entstehen, der auf eine Garnspindel aufgewickelt wird
und fertig ist das Material, aus dem nun der Stoff für die Schulranzen gewebt werden kann.

50 Pet Flaschen werden fast vollständig recycelt um einen Ergobag Schulranzen herzustellen. Das
kommt der Umwelt zugute, reduziert die Umweltbelastung und das damit einhergehende
Meerestierleid. Denn allein diese 50 Flaschen pro Rucksack sind demzufolge weltweit dem Kreislauf
der tierbedrohlichen Umweltverschmutzung entzogen.

Laut Herstellerinformationen sinkt die Abwassermenge um 20%, der Energieverbrauch um 50 % und
die Schadstoffemissionen um 60 %. Durch die Wiederverarbeitung von PET in der Produktion wird
der Verbrauch des nicht nachwachsenden Rohstoffs Erdöl für die Rucksackproduktion reduziert.
Diese Vorgehensweise sorgt für weniger Müll in der Natur und einen geringeren Verbrauch von
natürlichen Ressourcen.

Im vergangenen Jahr verarbeitete ErgoBag, eigenen Angaben zufolge, 2,5 Millionen Flaschen und in
diesem Jahr sollen es 6 Millionen Flaschen werden!

Wir befinden uns an einem Scheidepunkt der menschlichen Geschichte. Wenn nicht in den nächten
Jahren die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung gestellt werden, sind die von Menschen
bewirkten Umweltveränderungen Existenz bedrohend.

Auf die Umwelt….fertig…..los!

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