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Rückblick: Weihnachten für Blindenführhunde bei Erna Graff

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Erna Graff (rechts) übergibt den Blindenführhunden Weihnachtsgeschenke

100 Jahre ist es her, dass die ersten Blindenführhunde in Osnabrück professionell ausgebildet wurden. Anfangs noch mit tierschutzunwürdigen Methoden wechselte man glücklicherweise bald zu sanfteren Methoden bei der Ausbildung. Immerhin ist das vertrauensvolle Verhältnis zwischen dem Hund als „Pilot“ und dem Hundeführer als „Navigator“ wichtigste Voraussetzung für ein funktionierendes Gespann zwischen einem Blinden und seinem Hund. Nur dann kann der Hund für seinen blinden Menschen zu einer zuverlässigen und überaus wertvollen Hilfe werden.

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Artikel aus den Berliner Blättern

Auch unsere Stifterin Erna Graff wusste um das besonders innige Verhältnis zwischen Blindenführhunden und ihren Haltern. Sie veranstaltete jährlich ein Weihnachtsfest für Berliner Blindenführhunde, bei dem die treuen Vierbeiner mit einem kleinen Geschenk für ihre Verdienste belohnt wurden. Die Zeitschrift „Berliner Blätter“ schrieb 1954 dazu: „Am 9. Dezember treffen sich in den Tiergarten-Festsälen über 150 dieser Hunde mit ihren blinden Besitzern zu einer besinnlichen Stunde. Schon am Eingang erhält jeder Blindenführhund die traditionelle Weihnachts-Boulette, ein Vorgeschmack des großen Geschenkpaketes, das bei der Bescherung auf ihn wartet.“

Auch Spiegel Online berichtet heute von der Geschichte der Blindenführhunde und berichtet in der dazu gehörigen Fotostrecke von unserem Weihnachtsfest.

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Neues aus der Stiftung

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