Spenden für unser Klageverfahren wegen der Tötung von Pumba und Mr. Blue

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Immer wieder werden Tiere bei Einsätzen der Polizei und Feuerwehr getötet. In diesem Fall bestätigten uns Zeugenaussagen, dass überhaupt keine Notwendigkeit zur Tötung der Tiere bestand. Trotzdem erschossen Beamte das entlaufene Zebra Pumba, das sich zunächst nicht einfingen ließ. Auch Mr. Blue, der von den Beamten fälschlicherweise für einen Wolf gehalten wurde, wurde getötet. Zur Untermauerung einer Strafanzeige haben wir Akteneinsicht bei der Rostocker Berufsfeuerwehr gestellt, die bis heute unbeantwortet blieb. Auch auf unsere Erinnerungsschreiben erhielten wir keine Antwort. Deshalb haben wir jetzt Klage erhoben und fordern die Offenlegung aller vorhandenen Unterlagen zur Erschießung der beiden Tiere.

Pumba und Mr. Blue
Symbolbild

Warum ist das Verfahren so wichtig?

Gerade Strafanzeigen wegen Tierquälerei oder der Tötung von Tieren werden oftmals eingestellt. Umso wichtiger ist es, die Strafanzeige von Beginn an mit belegbaren Informationen auszustatten und Beweise anzuführen, die die Rechtswidrigkeit der Tötung belegen. Dies gilt umso mehr, wenn es um Einsätze von der Polizei oder Berufsfeuerwehr geht, da häufig vorschnell eine Gefahrensituation für die handelnden Personen angenommen wird. Um zu beweisen, dass hier tatsächlich keine solche Gefahr von den Tieren ausging, stützen wir uns zunächst auf Zeugenaussagen. Bestenfalls werden diese aber noch durch behördeninterne Mitteilungen oder Berichte bestätigt, sodass kein Zweifel mehr an der Richtigkeit der Aussagen besteht. Nur so können wir eine Strafanzeige zu maximalem Erfolg bringen. Wir möchten damit erreichen, dass sich der Umgang mit Tieren grundsätzlich ändert und die Tötung eines Tieres wirklich nur als allerletztes Mittel eingesetzt wird wie es das Gesetz vorsieht.

Das Informationsfreiheitsgesetz gibt uns einen Anspruch auf Einsicht in die behördlichen Unterlagen. Danach muss die Behörde den Antrag innerhalb eines Monats bescheiden. Warum kommt die Rostocker Berufsfeuerwehr ihrer Verpflichtung also nicht nach? Wird hier durch schlichtes Nichtstun etwas zu verbergen versucht? Wir wollen wissen, wie die Einsätze tatsächlich abgelaufen sind und machen unseren Anspruch daher gerichtlich geltend. Wir hoffen auf viele Unterstützer*innen, die uns bei der Finanzierung des Prozesses helfen.

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