Vorerst keine Waffen mehr für Rostocker Feuerwehr

25. Mai 2020

Nach den tödlichen Schüssen der Berufsfeuerwehr Ende letzten Jahres auf das entlaufene Zebra “Pumba” und den Hund “Mr. Blue”, den sie für einen Wolf hielt, wurden nun erste Konsequenzen gezogen. Die Berufsfeuerwehr Rostock muss ihre Dienstwaffen abgeben.

Zebra auf der Straße
Symbolbild

Die Spezialeinheit der Feuerwehr für Einsätze mit Tieren, die seit dem Jahr 2000 mit Jagdwaffen ausgestattet war, muss in Zukunft erstmal ohne Schusswaffen arbeiten. Wie unter anderem der Nordkurier berichtet, würde nun durch die Stadt geprüft, ob die Ausstattung mit Jagdwaffen nach wie vor sinnvoll und geboten ist. Bis die Prüfung abgeschlossen ist, dürfen jedenfalls keine Schusswaffen mehr mitgeführt werden.

Was war passiert?

Hintergrundinformationen über die Einsätze der Berufsfeuerwehr und unser Klageverfahren finden Sie in unserem Beitrag . Zur Untermauerung einer in Arbeit befindlichen Strafanzeige haben wir bei der Berufsfeuerwehr einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt, der jedoch nicht fristgemäß beschieden wurde. Daher machen wir unseren Anspruch nun gerichtlich geltend, um zu erfahren, was bei den Einsätzen tatsächlich passiert ist.

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