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Vorsicht beim Lagerfeuer!

Lagerfeuer können eine Gefahr für Wildtiere werden!

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Lagerfeuer. Eine Gefahr für Wildtiere wird dies dann, wenn das Brennmaterial nicht kurzfristig, sondern schon wochenlang vorher gesammelt und aufgestapelt wird. Da es in der Natur und in den Gärten kaum noch dichtes, Schutz bietendes Gestrüpp gibt, sind solche Brennmaterialstapel ein höchst attraktives Brut- und Rückzugsgebiet für allerlei Kleintiere, vor allem, wenn sie nach Osterfeuerart mit Gartenschnitt bedeckt werden.

 

Die oft zu hörende Empfehlung, die Gefahr für wildlebende Tiere sei durch Umschichten des Brennholzstapels und Rettung eventueller Jungtiere zu bannen, ist Unsinn, denn erstens klappt das Aufpäppeln und Auswildern von Wildtieren fast nie. Zweitens dürfen Wildtiere ohne vernünftigen Grund, und eine Feier ist kein vernünftiger Grund, der Natur nicht entnommen werden. Drittens sind die Tiere kaum auszumachen, denn brütende Vögel etwa legen sich bei Störungen reglos über ihre Jungen, um nicht aufzufallen, und unten im Brennholz eingenistete Igel rollen sich zusammen und sind im Ast- und Brettergewirr ebenfalls kaum zu erkennen. Die Folge: Sie werden immer wieder mit verbrannt. Zudem sind solche Stapel äußerst labil, so dass die Tiere und ihre Jungen in den verschiedenen Schichten beim Umschichten leicht aufgespießt und zerquetscht werden.

Was kann man tun, um zu helfen?

Was aber tun, wenn man beobachtet, dass über lange Zeit Material für ein größeres Feuer gesammelt wird? Sprechen Sie die Verantwortlichen an, und klären Sie sie auf. Wenn Sie auf Unverständnis und Unwilligkeit stoßen oder das direkte Gespräch scheuen, dann melden Sie den Vorgang mit genauer Ortsangabe und am besten mit Fotos bei der regionalen unteren Naturschutzbehörde, Abteilung Artenschutz. Dort sitzen in der Regel engagierte, sachkundige Behördenvertreter, die die Bereitschaft und die erforderliche Kompetenz haben, umgehend sinnvoll einzugreifen (übrigens ebenso wie im Fall von Heckenbeschneidungen, die in der Brutzeit auch auf Privatgrundstücken nicht gestattet sind).

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